Sicherheit und Betrieb

Vertrauen entsteht durch Technik und klare Prozesse.

VeriSeal schützt nicht nur das Label. Identitäten, Benutzer, Schlüssel, Daten, Schnittstellen und Wiederherstellung werden als zusammenhängendes Sicherheitsmodell betrachtet.

Schutz in Schichten

Sechs Bereiche, die gemeinsam wirken.

Kein einzelnes Sicherheitsmerkmal genügt. Belastbarer Schutz entsteht durch mehrere unabhängige Kontrollen.

01

Zugriff

Mandantenzuordnung, serverseitige Rechteprüfung und persönliche Konten begrenzen Datenzugriffe. MFA, Passkeys und Sitzungsregeln müssen für die konkrete Installation eingerichtet und geprüft werden.

02

Schlüssel

KMS-Anbindung, signierte Aufträge und Freigaberegeln sind Softwarebausteine. Produktiver HSM-Schutz benötigt zusätzlich einen eingerichteten Anbieter, sichere Schlüsselaufbewahrung, Rotation und geprüfte Wiederherstellung.

03

Nachvollziehbarkeit

Verkettete Audit-Ereignisse unterstützen das Erkennen nachträglicher Änderungen. Unabhängige Aufbewahrung, Alarmierung und Fristen werden im Betrieb vereinbart; das Protokoll allein ist keine Revisionssicherheitsgarantie.

04

Datenhoheit

SaaS, Private Cloud und On-Premise trennen Betriebsverantwortlichkeiten unterschiedlich. Datenregion, Zugriffsrechte und Drittanbieter werden im konkreten Betriebsblatt benannt.

05

Wiederherstellung

Sicherungsintervall, Wiederanlaufziele und Restore-Tests müssen für die konkrete Umgebung vereinbart und nachgewiesen werden. Eine vorhandene Backup-Funktion ist noch kein Wiederherstellungsnachweis.

06

Prüfung

Automatisierte Tests liefern begrenzte Entwicklungsnachweise. Unabhängige Penetrationstests, Lastprüfungen und kundenspezifische Abnahmen werden nur mit einem tatsächlich vorliegenden Nachweis als erfolgt bezeichnet.

Sicherheit sichtbar gemacht

Kopieren reicht nicht. Daten verlassen nicht unnötig ihren Schutzraum.

Zwei Bilder erklären zentrale Sicherheitsprinzipien ohne Fachsprache.

KI-gestützte Illustration · keine reale Kundeninstallation

Jeder Scan ist neu

Bei eingerichteter dynamischer Chipprüfung wird der Nachweis einschließlich Wiederholungsindikatoren ausgewertet. Eine statische Kennzeichnung bietet diesen Schutz nicht.

KI-gestützte Illustration · keine reale Kundeninstallation

Nachweis ohne Klardaten

Produktdaten bleiben geschützt gespeichert. Optional wird nur eine nicht lesbare Prüfsumme zusätzlich verankert.

Schutz Ihrer bestehenden Systeme

Erst Testdaten. Dann begrenzte Rechte. Dann Freigabe.

CAQ und ERP bleiben die führenden Systeme für ihre Aufgaben. Die Standardintegration verändert keine fremde Datenbank direkt, sondern nutzt ausdrücklich freigegebene Schnittstellen.

Definierte Systemgrenzen

Zieladressen, Datenfelder, technische Konten und erlaubte Aktionen werden vorab festgelegt. Die Kunden-IT gibt genau diese Verbindung frei. Ein Dienstkonto erhält nur die tatsächlich benötigten Rechte. Netzwerkfreigaben und Herstellerberechtigungen werden nicht umgangen.

Übertragung ist nicht Buchung

Eine Ausgangswarteschlange hält freigegebene Aufträge vor. Für den eingerichteten Belegprozess wird eine passende fachliche Bestätigung mit Ereigniskennung und externer Referenz verlangt. Ein HTTP-Erfolg allein bedeutet noch keinen abgeschlossenen Geschäftsvorgang.

Fehler kontrolliert behandeln

Bei Ausfall oder fehlender Bestätigung bleibt ein Vorgang in Bearbeitung oder Klärung. Zeitlimits und begrenzte Wiederholungen verhindern unbegrenztes Warten. Das Zielsystem muss wiederholte Zustellung anhand derselben Ereigniskennung ohne Doppelbuchung verarbeiten; das Zusammenspiel wird getestet.

Mit klarer Rückfallmöglichkeit starten

Der erste Produktiveinsatz wird auf einen abgenommenen Prozess begrenzt. Abschalten der Schnittstelle, Korrektur fehlerhafter Geschäftsvorgänge und Wiederanlauf werden gemeinsam geplant. Ein Rollback der Software allein macht keine bereits erfolgte ERP-Buchung rückgängig.

Geteilte Verantwortung, eindeutig beschrieben.

Hawk-TEC / VeriSeal
Vereinbarter Softwarestand, Konfiguration, Schnittstellenbeschreibung und Testnachweise. Beim beauftragten Hosting kommen die ausdrücklich vereinbarten Betriebsaufgaben hinzu.
Kunden-IT und Fachverantwortliche
Freigegebene Netzverbindungen und Zielsystemrechte, Testdaten, fachliche Datenverantwortung und Prozessabnahme. Bei On-Premise auch der vereinbarte Infrastruktur- und Sicherungsbetrieb.
Gemeinsame Freigabe
Rollenmatrix, Datenfluss, Schutzbedarf, Aufbewahrung, Notfallverfahren und Abnahmetests. Für regulierte Abläufe zusätzlich die vom Kunden festgelegten Validierungsanforderungen.

Vor dem Produktivstart nachweisen

Freigegebene Version und Module · Schnittstellen- und Rechteplan · Normal- und Fehlerfalltests · Wiederherstellungsnachweis · Sicherheitsprüfung im vereinbarten Umfang · Verantwortliche und akzeptierte Restrisiken.

Eine ehrliche Sicherheitszusage

Wir können konkrete Kontrollen, Tests und Verantwortlichkeiten vereinbaren. Eine Garantie, dass niemals ein Angriff erfolgreich ist oder niemals eine Störung entsteht, wäre unseriös. Die Eignung für Ihren Ablauf wird anhand des tatsächlichen Schutzbedarfs und der Abnahme entschieden.

Wichtige Einordnung

Interne Vorabtests und automatisierte Prüfungen sind aussagekräftige Entwicklungsnachweise, aber kein Zertifikat und keine Sicherheitsgarantie. Produktive Freigaben erfordern eine konkrete Systemabnahme, unabhängige Tests und einen geprüften Betriebsprozess.

Sicherheits- und Betriebsmodell besprechen →