Technologie

Der Echtheitsnachweis entsteht im Zusammenspiel.

VeriSeal verlässt sich nicht ausschließlich auf eine kopierbare Chip-ID, sondern kombiniert kryptografische Tagdaten, Serverstatus und Kontext.

In einem Satz

Das Produkt beweist bei jedem Kontakt seine digitale Identität.

Ein Sicherheitslabel verbindet das reale Produkt mit VeriSeal. Beim Scan prüft der Server nicht nur eine Nummer, sondern einen dynamischen kryptografischen Nachweis, den aktuellen Siegelzustand und die bekannte Produkthistorie. Danach zeigt VeriSeal freigegebene Produktdaten und dokumentiert das Ereignis – vom Werk über Transport und Übergabe bis zu Service und Recycling.

KI-gestützte Illustration · keine reale Kundeninstallation

Einfach erklärt

Ein sicheres Label verbindet den realen Gegenstand mit seiner digitalen Identität.

Beim Scannen prüft VeriSeal nicht nur einen Link, sondern Echtheit, Manipulation, Status und Berechtigung. Das Ergebnis wird einfach als verständlicher Vertrauensstatus angezeigt.

Hinter einem einfachen Scan

Produkt, Smartphone und sichere Prüfung arbeiten zusammen.

Für den Nutzer bleibt der Ablauf leicht. Im Hintergrund werden Identität, aktueller Nachweis und Serverstatus gemeinsam geprüft.

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Drei Teile, eine klare Antwort

Das Sicherheitslabel erzeugt den Nachweis, das Smartphone übermittelt ihn und der Server bewertet ihn.

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Fast unsichtbar. Technisch eindeutig.

Antenne, Chip, Klebeschichten und Manipulationsschleife verbinden Verpackung und digitale Identität.

01

Identifizieren

NFC, UHF, QR oder Barcode führen zur eindeutigen Produktidentität.

02

Authentifizieren

NTAG 424 DNA erzeugt dynamische SUN-/SDM-Daten, die der Server kryptografisch prüft.

03

Bewerten

Replay-Schutz, Tamper-Loop, Ereignishistorie und Risikoregeln bestimmen den Status.

04

Dokumentieren

Prüfung und Produktlebenszyklus werden revisionsnah protokolliert und optional verankert.

NTAG 424 DNA TagTamper

Echtheit und Öffnungszustand in einem kryptografischen Nachweis.

Der NFC-Chip erzeugt bei jedem Scan dynamische SUN-/SDM-Daten. Ein separater, fragiler Tamper-Loop über der Verpackungsöffnung liefert zusätzlich einen authentifizierten Öffnungsstatus. VeriSeal prüft Kryptogramm, Zähler, Tag-Zuordnung, Replay-Risiko und Serverstatus gemeinsam.

AES-128Dynamischer Tag-NachweisSDM/SUNScanindividuelle DatenTagTamperAuthentifizierter Loop-StatusServerprüfungKeine UID-only-Authentifizierung
NTAG 424 DNAEchtheit und Öffnungszustand in einem kryptografischen Nachweis.
SDM/SUNDynamische SUN-/SDM-Daten
01AES & SDMDynamische, tagindividuelle Prüfung
02PostgreSQLVollständige operative Daten
03BLOCKCHAINMinimaler unveränderlicher Nachweis
Konzeptdarstellung: Die konkrete Antennen- und Loop-Geometrie wird mit dem Labelhersteller für Material, Verpackung und Öffnungslinie ausgelegt.

Funktionsablauf in 60 Sekunden

Vom NFC-Tap zum belastbaren Produktnachweis.

Das Video zeigt den vollständigen Ablauf aus Tag, Serverprüfung, Produktdatenbank, Manipulationsstatus und optionaler Blockchain-Verankerung.

Hybride Vertrauensarchitektur

Datenbank für den Betrieb.
Blockchain für den Beweis.

PostgreSQL ist die führende operative Datenbank für Produktinformationen, Rollen, Ereignisse und Arbeitsabläufe. Optional verankert VeriSeal ausschließlich kryptografische Hashwerte ausgewählter Audit-Ereignisse auf einer Blockchain.

PostgreSQL

Vollständige operative Daten

Schnell, mandantenfähig, korrigierbar im geregelten Prozess und geeignet für Datenschutz-, ERP- und Produktionsanforderungen.

Blockchain

Minimaler unveränderlicher Nachweis

Keine Produktdetails und keine personenbezogenen Daten on-chain – nur der später unabhängig überprüfbare Hash-Anker.

Product Trust & Lifecycle

Eine Produktidentität. Ein vollständiger Vertrauensraum.

VeriSeal verbindet Nachweise, Betrieb und Lebenszyklus – von der Herstellung bis zu Service, Rückruf und Wiederverwertung.

01Digitaler Produktpass

Der digitale Produktpass bündelt die freigegebenen Informationen zu einem bestimmten Gegenstand. Nach einem Scan finden Käufer etwa die passende Anleitung, während der Service auf hinterlegte Wartungsunterlagen zugreifen kann. Statt in verschiedenen Ordnern nach Modell und Seriennummer zu suchen, beginnt die Recherche direkt am Produkt. Welche Inhalte sichtbar sind, richtet sich nach Freigabe und Berechtigung.

02Digitale Zertifikate

Ein Prüfbericht ist nur hilfreich, wenn klar ist, zu welchem Produkt er gehört und wer ihn ausgestellt hat. Digitale Zertifikate können diese Zuordnung mit Aussteller, Gültigkeit und dem jeweiligen Dokumentstand verbinden. So lässt sich vor einer Verwendung gezielter prüfen, welcher Nachweis vorliegt. Die fachliche Aussage und Anerkennung des Zertifikats bleiben Sache der zuständigen ausstellenden und prüfenden Stellen.

03Garantie & Service

Bei einer Serviceanfrage können Produktidentität, dokumentierte Wartungen und freigegebene Unterlagen gemeinsam betrachtet werden. Das erleichtert die Vorbereitung einer Reparatur und reduziert Rückfragen nach Modell oder Seriennummer. Ein hinterlegter Garantiebeginn unterstützt die Einordnung, entscheidet aber nicht automatisch über einen Anspruch. Maßgeblich bleiben die vereinbarten Bedingungen und die Prüfung durch den verantwortlichen Anbieter.

04Eigentumswechsel

Wird ein Produkt weitergegeben, sollten Empfang, Verwahrung und Eigentum nicht verwechselt werden. Ein geregelter Übergabeprozess hält fest, welche Beteiligten was bestätigt haben und welche Informationen anschließend verfügbar sein dürfen. Das hilft etwa beim Verkauf einer gebrauchten Maschine. Die technische Dokumentation eines Vorgangs ersetzt keinen erforderlichen Kaufvertrag oder sonstigen rechtlichen Eigentumsnachweis.

05Rückruf & Krise

Bei einem Rückruf müssen Betroffene möglichst gezielt gefunden werden. Produkt- und Chargenzuordnungen können helfen, Hinweise an den richtigen Einheiten sichtbar zu machen und Sperren im vereinbarten Ablauf zu berücksichtigen. Verantwortliche dokumentieren die Bearbeitung und klären Ausnahmen. Die Wirksamkeit hängt davon ab, welche Daten tatsächlich vorliegen und über welche eingerichteten Wege Betroffene erreicht werden.

06Chain of Custody

Chain of Custody bedeutet, die Abfolge dokumentierter Verwahrungen und Übergaben nachvollziehen zu können. Für einen Transport wird beispielsweise festgehalten, wer eine Sendung übergeben und wer sie unter welchen dokumentierten Bedingungen übernommen hat. Bei einer Abweichung lässt sich so gezielter nachfragen. Nicht erfasste Stationen bleiben jedoch Lücken und dürfen nicht als bestätigte Übergaben erscheinen.

07Partnerportal

Ein Partnerportal schafft einen gemeinsamen Zugang zu freigegebenen Informationen, ohne jedem Beteiligten sämtliche Unternehmensdaten zu zeigen. Ein Händler benötigt andere Unterlagen als ein Reparaturbetrieb oder ein Prüfer. Für den vorgesehenen Austausch werden Berechtigungen und Zuständigkeiten festgelegt. So kann die Zusammenarbeit am Produkt beginnen, während interne Angaben im geschützten Unternehmensbereich bleiben.

08Offline-Prüfung

Ohne Internet steht nicht automatisch der aktuellste Serverstatus zur Verfügung. Ein kontrollierter Offline-Ablauf muss deshalb festlegen, welche zuvor bereitgestellten Daten geprüft werden dürfen, wie alt sie sein dürfen und welche Aktionen warten müssen. Nach der Verbindung werden Ereignisse abgeglichen. Ob ein solcher Ablauf für den konkreten Einsatz geeignet ist, wird anhand des Schutzbedarfs geprüft.

09Connector Marketplace

Eine Schnittstelle verbindet VeriSeal mit einem vorhandenen Geschäfts- oder Produktionssystem. Ein Verzeichnis geeigneter Anbindungen soll die Auswahl erleichtern; es bedeutet nicht, dass jeder Adapter bereits verfügbar oder ohne Einrichtung nutzbar ist. Für eine konkrete Verbindung werden Datenfelder, Zugriffsrechte, Fehlermeldungen und Rückmeldungen vereinbart. Entscheidend ist der erfolgreich getestete Ablauf, nicht allein der Name des ERP-Anbieters.

10SBOM & Firmware

Eine Software-Stückliste, kurz SBOM, beschreibt die Softwarebestandteile eines Produkts. Zusammen mit dem dokumentierten Firmwarestand kann sie dabei helfen, betroffene Geräte bei einer bekannt gewordenen Schwachstelle einzugrenzen. Voraussetzung sind gepflegte und zum Gerät passende Daten. Ein sichtbarer Versionsstand führt noch kein Update aus; Freigabe, Verteilung und Prüfung einer Aktualisierung benötigen einen eigenen geregelten Prozess.

01Herstellen

Bei der Herstellung werden Produkt und Kennzeichnung eindeutig zugeordnet. Die freigegebenen Ausgangsdaten bilden den Bezug für spätere Prüfungen.

02Authentifizieren

Vor einer Verwendung werden die verfügbaren Nachweise gelesen und bewertet. Warnungen oder fehlende Informationen führen in den vorgesehenen Klärungsprozess.

03Übergeben

Bei einer Übergabe wird dokumentiert, wer den Gegenstand übergibt und übernimmt. Zustand und vereinbarte Bestätigungen bleiben dem Vorgang zugeordnet.

04Betreiben

Im Betrieb ergänzen erfasste Wartungen und Änderungen die Produktgeschichte. Berechtigte Personen finden die für ihre Arbeit freigegebenen Unterlagen.

05Wiederverwenden

Vor einer Weiterverwendung helfen vorhandene Zustands- und Serviceinformationen bei der Einordnung. Die erforderliche technische Prüfung bleibt davon unabhängig.

Security by Design

UID ist ein Merkmal.
Kryptografie ist der Nachweis.

AES & SDMDynamische, tagindividuelle Prüfung
MandantenSaubere Trennung von Kunden und Rollen
AuditNachvollziehbare Sicherheitsereignisse
mTLS & MFAGeschützte Maschinen- und Benutzerzugänge